Die Werkstatt aufräumen - so gehts

So eine Werkstatt ist schon eine schöne Sache, da sind sich wahrscheinlich vor allem die Männer, aber auch manche Frauen. einig. Dort kann man sowohl seiner Kreativität als auch seinem handwerklichen Geschick freien Lauf lassen. Doch wenn man mal in so eine Werkstatt geht, wird man schnell feststellen, dass diese meistens alles andere als aufgeräumt sind. Überall in der Werkstatt liegt Werkzeug rum und man findet aufgrund der fehlenden Ordnung einfach nichts wieder. Das kostet oft nicht nur eine Menge Zeit, sondern ist zusätzlich auch noch ganz schön nervig. Aus diesem Grund ist es immer gut eine gewisse Ordnung in seiner Werkstatt zu halten.

Vor dem Aufräumen

Wer kennt es nicht – man sucht ein Werkzeug oder benötigt Schrauben in einer bestimmten Größe, geht in die Werkstatt und verbringt prompt eine Viertelstunde mit suchen. Dabei findet man Dinge wieder, von denen man längst vergessen hat, dass man sie überhaupt besitzt. Schrauben oder das bestimmte Werkzeug bleiben allerdings verschollen. So muss es wirklich nicht sein.

Eine aufgeräumte Werkstatt hat natürlich einige Vorteile. Zum einen können Sie hier viel schneller und auch sauberer Aufgaben und Arbeiten erledigen – Ordnung erhöht also Ihre Produktivität. Außerdem verringern Sie die Verletzungsgefahr in Ihrer Werkstatt. Durch herumliegende Nägel, Kabelschlaufen oder ungesicherte schwere Werkzeuge ist tatsächlich schnell einmal etwas passiert – und dabei mit etwas Ordnung einfach zu vermeiden.

Die vielen Kleinigkeiten

Es gibt viele verschiedene 0rdnungssystem. Für welches Sie sich letztendlich entscheiden, kommt auf Ihren Geschmack und das Ausmaß Ihres Zubehörs an. Vor dem Kauf fällt also die Entscheidung, ob Sie sich für ein großes oder ein kleines Ordnungssystem entscheiden und das ist abhängig davon, ob Sie viele Arten von beispielsweise Schrauben besitzen oder ob die Anzahl eher überschaubar ist.

In so einer Werkstatt gibt es viele Kleinigkeiten, die offen herumliegen. Dadurch wirkt der Raum sofort unaufgeräumt. Bei solchen Kleinigkeiten kann es sich beispielsweise um Schrauben, Kabel, Stifte oder Klebeband handeln. Diese Dinge können Sie am besten ganz einfach in Kunststoffboxen aufbewahren. So können Sie zum Beispiel für jedes Zubehör eine eigene Box machen, sodass Sie immer sofort wissen, wo sich was befindet.

Wenn Sie keine Aufbewahrungsboxen haben und auch keine kaufen möchten, können Sie auch
ganz einfach improvisieren. Nehmen Sie dafür ein paar Marmeladen- und Senfgläser. Machen Sie diese ordentlich sauber und schon haben Sie eine Aufbewahrungsmöglichkeit. Mit Hilfe von Etiketten können Sie dann auf einem Blick sehen, wo sich welches Zubehör befindet. Durch den Deckel des Glases gelangt weder Dreck noch Feuchtigkeit hinein.

Die Werkstattwand

Sie ist schon beinahe obligatorisch in jeder Werkstatt. Das Ordnungssystem, mit dem man alles Mögliche und Unmögliche einfach an die Wand hängen kann, hat sogar schon in so manchem Wohnraum Einzug gehalten.

Sie haben bei der Wahl Ihrer Werkstattwand grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder Sie kaufen sich eine oder Sie bauen sie einfach selbst. Ein gekauftes Ordnungssystem ist natürlich einfach und bequem, allerdings fehlt Ihnen hier vielleicht das eine oder andere Gimmick. Eine selbst gebaute Werkstattwand dagegen kostet neben dem Material auch Zeit und Arbeit. Allerdings können Sie sie ganz auf die örtlichen Gegebenheiten in Ihrer Werkstatt und Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen.

Die Grundlage bildet in den meisten Fällen eine stabile Lochplatte aus Holz oder Metall. An ihr können ganz nach Belieben Haken, kleine Regale oder andere Befestigungssysteme installiert werden.

Die elektrischen Werkzeuge

Die elektrischen Werkzeuge sollten entsprechend geschützt werden, wenn Sie diese nicht nutzen. Sie sind mitunterdeutlich sensibler als manuelle Werkzeuge. Zur Aufbewahrung eignet sich hierfür am besten eine Kommode. Natürlich müssen deren Schubladen hoch genug sein, damit auch der Bohrer und der Akkuschrauber hineinpassen.

Generell sollten elektrische Werkzeuge immer vor Dreck und Feuchtigkeit geschützt werden, da sonst ihre einwandfreie Funktion mit der Zeit stark beeinträchtigt werden kann. Es empfiehlt sich also nicht, offene Regale zu kaufen. Geschlossene Aufbewahrungssystem haben tatsächlich noch einen weiteren unschlagbaren Vorteil: Sie wirken immer ordentlicher und aufgeräumter als offene Regale. Mit Hilfe von Etiketten oder Klebestickern können Sie dann die einzelnen Schubladen beschriften und wissen sofort, wo sich welches elektrische Werkzeug befindet.

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