Beleuchtung am Haus für mehr Sicherheit

Gerade im Herbst und vor allem im Winter, wenn es draußen zeitiger dunkel wird, ist eine gute Außenbeleuchtung am Haus besonders wichtig. So wird verhindert, dass weder Sie noch Dritte auf Ihrem Grundstück ins Stolpern kommen und sich verletzen. Das Thema Verkehrssicherheit spielt hier eine tragende Rolle, denn genauso wie Sie im Herbst das Laub und im Winter Eis und Schnee von den Gehwegen entfernen müssen, sind Sie auch bei der Beleuchtung verpflichtet, für die notwendige Sicherheit zu sorgen. Dabei sollten Sie aber ein paar Dinge beachten. Was genau das ist, erklären wir Ihnen im nachfolgenden Ratgeber.

Sicherheit geht vor

Die Außenbeleuchtung an einem Haus erfüllt in der Regel mehrere Funktionen. So dient sie beispielsweise in erster Linie dem Aspekt der Sicherheit. So liegt es beispielsweise in Ihrer Verantwortung, dass sowohl Ihr Besuch als auch Post- und Paketboten und andere problemlos an Ihre Haustür gelangen können. Dadurch können Stolperfallen schnell erkannt werden und ein Sturz wird vermieden.

Doch nicht nur Stürze werden durch eine ausgefeilte Außenbeleuchtung vermieden, sondern auch Einbrecher haben es deutlich schwerer in Ihr Haus einzudringen, da sie durch das Licht sofort von Ihnen und Ihren umliegenden Nachbarn gesehen werden können. Das wirkt abschreckend auf potentielle Täter.

Daneben wirkt das Grundstück aber auch wesentlich einladender, wenn es entsprechend beleuchtet ist. So müssen Passanten nicht erst lange nach der Klingel oder dem Briefkasten suchen. Aber auch Sie selbst haben es wesentlich einfacher, wenn Sie am Abend nach Hause kommen und gar nicht erst nach dem Schlüsselloch stochern müssen. Außerdem können Sie so besser erkennen, wer vor Ihrer Haustür steht, wenn es klingelt. Die Außenbeleuchtung kann auch hervorragend zur Grundstücksgestaltung genutzt werden.

Von Anfang an gut durchdacht

Wenn Sie ein Haus neu bauen, dann sollten Sie idealerweise gleich ein vollständiges Konzept ausarbeiten, wie die Außenbeleuchtung am besten eingesetzt werden soll. Sollen nicht sofort Lampen eingesetzt werden, dann können beispielsweise bereits Rohre oder andere Vorrichtungen zur Vorbereitung im Boden eingelassen werden. Auch Kabel sollten bereits im Vorfeld im Boden verlegt werden, um die Arbeit im Nachhinein deutlich zu erleichtern. Gerade, wenn beispielsweise die Einfahrt gepflastert oder sogar asphaltiert ist, wird das Verlegen neuer Kabel sehr zeit- und kostenaufwendig.

Worauf Sie auf jeden Fall immer achten sollten: Die Beleuchtung sollte niemals Sie oder andere Passanten blenden, ganz gleich, ob sie nun am Hoftor, an der Haustür oder mitten in der Einfahrt angebracht ist. Eine sehr gute Möglichkeit ist beispielsweise die Verwendung von Milchglas. Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten, wie Sie Ihr Grundstück beleuchten können, wie etwa Strahler. Diese sollten aber besonders sorgfältig ausgerichtet werden, da diese sehr schnell die Passanten blenden können.

Vor allem bei Treppen und Stufen sollten Sie darauf achten, dass diese gut sichtbar sind. Befindet sich am oberen Treppenabsatz eine Lampe, dann verleiht diese den einzelnen Stufen einen kurzen und weichen Schatten, wodurch sie noch besser zur Geltung kommen. Falsch angebracht kann der Schatten aber auch wieder zu einer Stolperfalle werden, wenn einige Stufen komplett im Schatten verschwinden.

Solarleuchten – die schnelle Alternative

Solarleuchten sind zwar nicht immer günstig, aber manchmal doch die bessere Alternative. Vor allem, wenn Sie sich erst hinterher dazu entschließen, eine Lampe anzubringen, das Verlegen eines Kabels jedoch nur mit großem Aufwand möglich wäre, ist eine Solarlampe eine echte Bereicherung, da sie ganz ohne Kabel auskommt. Immerhin erhält sie ihre Energie durch die Sonne. Zwar gibt es sehr wohl auch preisgünstige Modelle im Handel. Allerdings sollten Sie auf diese möglichst verzichten, da bei ihnen die Lichtleistung einfach nicht ausreichend ist und die Akkus zudem nicht nur schnell verbraucht sind, sondern zudem auch rasch kaputt gehen können.

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